Umwelt

UMWELT

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Umweltfreundliche Verpackungen

Müll zu vermeiden kann so einfach sein. Das ist das Bewusstsein, dass wir schaffen wollen – mit dem Verzicht auf Einwegtüten zu Gunsten von Mehrwegverpackungen.

2016 haben wir es endlich geschafft: Wir haben unseren Betrieb auf umweltfreundliche Transportverpackungen umgestellt. Im Laufe desselben Jahres hatten wir bereits mit der Einführung eines Pfandbeitrages auf unsere Transportkisten begonnen. Diese Kisten sind wiederverwendbar und müssen nicht in den Hausmüll.

Im Jahr 2017 werden wir noch einen Schritt weiter gehen. Dann folgt die Umstellung von billigen, erdölbasierten Einwegtüten hin zu umweltfreundlichen Mehrwegtragetaschen aus Recyclingmaterial. Hinzu kommen Tragetaschen, die komplett kompostierbar sind. Da diese deutlich mehr kosten, werden wir diese Taschen mit einem Entgelt belegen, das sich je nach Taschengröße unterscheidet.

Des Weiteren bieten wir Ihnen an, sich ihren Einkauf nach Hause liefern zu lassen. Diese Lieferungen planen wir in unsere alltäglichen Fahrtrouten ein. Dadurch reduzieren wir auch hier die Emissionen auf ein Minimum. Je nach Entfernung zum jeweiligen Lieferort fallen unterschiedliche Lieferkosten an. Diese können Sie der Preistabelle entnehmen.

Es ist uns nicht möglich, alle unsere Pflanzen und Jungpflanzen selbst zu produzieren. Bei Transporten von Pflanzen, die nicht aus unserer Produktion stammen, fallen immer wieder Pflanzenverpackungen an. Diese geben wir selbstverständlich kostenfrei an Sie weiter. Gerne nehmen wir auch Ihre Verpackungen wieder entgegen.

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Mitarbeiterin beim Ausbringen von Nützlingen.

Einsatz von Nützlingen

Seit 2011 setzen wir vermehrt Nützlinge und Nutzorganismen zur biologischen Schädlingsbekämpfung ein. Nützlinge stellen eine ökologische Alternative zum chemischen Pflanzenschutz im Gewächshaus dar. Denn Nützlinge verursachen keine Nebenwirkungen.

Angefangen hat alles bei der Produktion des Weihnachtssterns (Euphorbia pulcherrima) mit der Bekämpfung der Weißen Fliege durch den Nützling „Encarsia“ auch bekannt als die Schlupfwespe.

Mittlerweile wenden wir in fast allen unserer Kulturen diverse Nützlinge an. Dadurch schützen wir nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern auch die Umwelt. Unseren Kunden bieten wir auf diese Weise Produkte, die nahezu frei von chemischen Pflanzenschutzmitteln sind.

Besonders genau nehmen wir die Sache bei unseren Kräutern und unserem Gemüse; schließlich sind diese zum Verzehr bestimmt. Als wir 2016 unsere Tomaten anbauten, verzichteten wir daher komplett auf chemischen Pflanzenschutz. Wir setzten ausschließlich die Schlupfwespe gegen die weiße Fliege ein. Hummeln wurden zur Bestäubung der Pflanzen eingesetzt.

Manchmal lässt sich chemischer Pflanzenschutz nicht vermeiden. Ist das der Fall, greifen wir auf Mittel zurück, die auch im ökologischen Anbau zugelassen sind. So nutzen wir beispielsweise das Mittel „Neem Azal“, welches aus dem Neem-Baum gewonnen wird. Diese Pflanzenschutzmittel sind für die meisten Nützlinge als „nicht schädigend“ eingestuft.